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Smartphone-Fotografie-Workshop im Presseclub begeisterte Medienleute

Wie man die besten Fotos aus der Handykamera herausholen kann, zeigte Wolfgang Lehner 16 Mitgliedern bei einem Workshop im Presseclub. Der Fotograf beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit der Smartphone-Fotografie und gibt seine Erfahrungen und Tipps in Seminaren weiter. Jeder Teilnehmer wurde mit den Funktionen seiner Handykamera vertraut gemacht und erhielt genaue Anleitungen, um schöne Fotos zu meistern. Finger weg vom Zoom, nutze das Mikrofon der Kopfhörer als Auslöser, ändere den Kamerastandpunkt - sind nur einige Gebote beim Fotografieren mit dem Handy, die von den Teilnehmern gleich praktisch ausprobiert wurden. Im Anschluss wurden die Bilder mittels kostenloser Apps (Snapseed und VSCO) nachbearbeitet und Möglichkeiten der Datensicherung gezeigt.

(Fotocredit: Wolfgang Lehner)

 

Presseclub-Mitglieder vertiefen ihr Wissen um Google-Media-Tools

Seine Mitglieder in allen berufsrelevanten Fragen zu unterstützen, ist Hauptanliegen des OÖ. Presseclubs. Infos über digitales Arbeiten, um Neues in der Online-Welt auszuprobieren, sind gefragter denn je. So war auch der Workshop über die Verwendung von Google-Media-Tools für JournalistInnen und PR-Leute mit 23 TeilnehmerInnen sehr gut besucht.

Isabelle Sonnenfeld, Leiterin von Google News Lab in Berlin, zeigte, wie man mit speziellen Google-Diensten Informationen sucht, filtert, visualisiert, Suchtrends analysiert und diese im redaktionellen Alltag umsetzt. „Egal, ob Sie lokale Trends zur demografischen Entwicklung vergleichen, den Rahmen für eine Sendung abstecken oder Vorher-Nachher-Satellitenbilder eines Katastrophengebiets zeigen möchten, eine Karte oder ein Diagramm kann Ihnen dabei helfen, Ihren Daten Leben einzuhauchen und Lesern und Zuschauern Ihre Geschichte näherzubringen,“ erklärt die Expertin, die seit zwei Jahren im News Lab daran arbeitet, innovative Produkte für und mit Medienschaffenden zu entwickeln. 200 Verlage und Medienhäuser in Europa sind Teil dieser sogenannten Digital News Initiative. Mit Trainings wie im Presseclub möchte Google Medienschaffenden seine Tools näherbringen und animieren, Neues im Web auszuprobieren sowie sich mit den veränderten Arbeitsweisen vertraut zu machen.

Fotocredit: OÖ. Presseclub

 

Zahlreiche Interessierte verfolgten Diskussion über die Zukunft der Demokratie

Die Österreichisch-Französische Gesellschaft Linz und der OÖ. Presseclub luden am 26. Jänner 2017 zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Demokratie in der Krise?“  in das OÖ Kulturquartier Linz ein. Rund 50 interessierte TeilnehmerInnen verfolgten die Diskussion unter Moderation von STANDARD-Chefredakteurin Dr. Alexandra Föderl-Schmid.

Die Diskutanten waren sich einig, dass die Demokratie in jüngster Vergangenheit schwierigen Prüfungen ausgesetzt war und ist. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, das Brexit-Votum und die Flüchtlingsbewegungen wurden als Beispiele genannt. Dennoch scheint die Demokratie in Europa stabil genug zu sein, um mit den aktuellen Krisen umgehen zu können. Frankreich und seine bevorstehende Präsidentschaftswahl wurde ebenfalls ausführlich diskutiert und alle stimmten in ihrer Einschätzung überein, dass Marine Le Pen nicht die nächste Präsidentin der Grande Nation sein wird.

Am Podium diskutierten:
• Univ. Prof. Dr. Thomas Hellmuth, Institut Didaktik der Geschichte, Universität Wien
• Dr. Christian Schacherreiter, Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
• Dr. Georg Hoffmann-Ostenhof, ehem. Auslandschef des Profil
• Joelle Stolz, Tageszeitung „Le Monde“

Zahlreiche interessante und qualitativ hochwertige Diskussionsbeiträge aus dem Publikum bereicherten den Abend, der nach knapp zwei Stunden mit einem durchwegs positiven Résumée des Podiums beschlossen wurde.

Im Bild v. l.: Dr. Ekkehard Redlhammer, Dr. Georg Hoffmann-Ostenhof, Dr. Alexandra Föderl-Schmid, Dr. Christian Schacherreiter, Dr. Christine Haiden, Univ.-Prof. Dr. Thomas Hellmuth und Joelle Stolz

(Fotocredit: OÖ. Presseclub)

 

„Mein verrücktes Amerika“ Florian Danner über seine Erlebnisse während des US-Wahlkampfs 

Vier Monate verbrachte Florian Danner in den USA, wo er als erster Österreicher bei Amerikas größten TV-Sender NBC arbeitete und für Puls 4 und die Oberösterreichischen Nachrichten über die Präsidentschaftswahl berichtete. Er erlebte zahlreiche Wahlkampfdebatten live, lernte Trump- und Clinton-Wähler kennen, durchquerte acht Staaten und traf Stars wie Tom Hanks und Alicia Keys. Im OÖ. Presseclub erzählte der gebürtige Mühlviertler über seine unvergesslichen Begegnungen und Eindrücke. 

Foto: OÖ. Presseclub

 

Christine Bauer-Jelinek mit mächtigen Worten im OÖ. Presseclub

Querlesen kein Problem. Und ein Buch zum Nachschlagen. Das ist beim neuesten Werk „Machtwort. Angst, Wut und Ohnmacht überwinden, klarer denken und Widerstandskraft stärken.“ (Ueberreuter Verlag 2016) von Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek möglich. Beim Workshop der OÖ Medienfrauen sprach sie über den aktuellen Gesellschaftszustand, politische Entwicklungen und einen Wut-und-Angst-Pegel, der bei den Menschen permanent steigt. Die Expertin erklärte, was sie damit meint und wie negative Gefühle in positive Energie umgewandelt werden können. Was den Arbeitsplatz betrifft, schlägt Christine Bauer-Jelinek pragmatische Lösungen vor: „Ich empfehle allen, sich eine dicke Haut zuzulegen, die Frustrationstoleranz zu steigern und nicht vorschnell zu wechseln. Wenn der Job nicht die Erfüllung bringt, dann erledigt man ihn bestmöglich und sucht sich den Sinn anderswo, zum Beispiel im Ehrenamt, in der Familie oder bei Hobbys.“ Außerdem sprach Bauer-Jelinek über den Einfluss und die Macht der Medien – im positiven wie negativen Sinn bzw. ungenutzte Potenziale der Medien.

(Fotocredit: Petra Mascher)

 

OÖ.-Presseclub-Mitglieder blickten mit Dietmar Maier ins neue LT1-Studio

Großes Interesse gab es an der Führung durch das neue Sendestudio von LT1 am 18. Oktober in der Linzer Industriezeile. LT1-Programmchef Dietmar Maier präsentierte den Presseclub-Kolleginnen und -Kollegen den regionalen Privat-Sender, der vor 16 Jahren als Linzer Stadtsender startete und heute von 550.000 Haushalten in Oberösterreich zu empfangen ist.

Rund 125.000 Seherinnen und Seher verfolgen täglich das Programm, das mit News aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport  in „OÖ Aktuell“ und Berichten aus allen Regionen des Bundeslandes von 18.00 bis 18.30 Uhr auf Sendung ist. „OÖ Aktuell“ wird dann halbstündlich bis zur nächsten neuen Ausgabe gezeigt und steht auch als Stream online in der Mediathek zur Verfügung.

2016 wurde das Studio optisch komplett neu gestaltet und auch die Sendung rundum erneuert. „Wir haben uns eine ganz neue Optik verpasst und das Studio modern ausgebaut“, erzählte Didi Maier den Presseclub-Kollegen, die die Gelegenheit nutzten und sich als Moderatoren und Kameraleute versuchten. Dank Unterstützung von den beiden Moderatorinnen Viktoria Raz, Sandrine Wauthy und Kameramann Siegfried Karte gelang das auch sehr gut und machte Spaß.

(Fotocredit: Josef Pfisterer)

 

Faszination Buch lockte Jung-Autoren in den OÖ. Presseclub

Buchschreibende Kolleginnen und Kollegen aus dem Presseclub ließen es sich nicht entgehen, sich von einem Fachmann Tipps über erfolgreiches Buch-Marketing zu holen.

„Der USP (Alleinstellungsmerkmal eines Produktes) des Buches ist es, auf den es ankommt - vom Cover bis zur Autorin oder zum Autor. Das ist wichtig, damit sich ein Buch verkauft. Es sei zudem auch zu hinterfragen, „gibt es eine Zielgruppe, für die das Buch interessant ist und die groß genug ist, um es zu verkaufen und damit auch zu finanzieren“, so Geschäftsführer des Goldegg-Verlags Elmar Weixlbaumer bei seinem Vortrag im Presseclub. 

Fotocredit: Silja Kempinger

Buchmarketing

 

Großes Interesse an der Höhenrausch-Führung „Andere Engel“ 

Mehr als 30 Presseclub-Mitglieder genossen im Sommer eine Führung durch den diesjährigen Höhenrausch in Linz, bei der erstmals auch Kinder dabei waren. Nach einer Einführung von Martin Sturm, künstlerischer Leiter des OÖ Kulturquartiers, in das Thema Engel ging es in zwei Gruppen durch die Ausstellung, in der man allen möglichen Engeln begegnet. In der Ursulinenkirche werden ausführlich biblische Engel behandelt. Im Dachboden des Ursulinenhofs und im OK sind andere, fremde Engel installiert. Auf dem Kunstparcours durchs Haus zeigen sich Doppelgänger und Zwillinge, in einer Wunderkammer sind die werktätigen Engel zu Gast und auf dem Parkdeck wächst ein botanischer Engelgarten.

Nach dem 70-minütigen Rundgang hatte jeder noch die Möglichkeit, sich genauer mit den Engelsvorstellungen zu beschäftigen oder einfach den Ausblick zu genießen. Der Abend klang im neu eröffneten Lokal Stadtliebe im Ursulinenhof aus. 

(Fotocredit: Bilderbox/Wodicka)

Höhenrausch \"Andere Engel\" Höhenrausch \"Andere Engel\" Höhenrausch \"Andere Engel\" Höhenrausch \"Andere Engel\" Höhenrausch \"Andere Engel\" Höhenrausch \"Andere Engel\"

 

ÖBB-Presselady Sonja Horner über die Kunst, auf allen Kanälen zu kommunizieren

Social Media und klassische Pressearbeit - ein unzertrennliches Doppel für Sonja Horner, Konzernpressesprecherin der ÖBB, die kürzlich im OÖ. Presseclub zu Gast war. Gemeinsam mit Michael Schacherhofer, Leiter Corporate Online-Social Media Communication schilderte sie, wie ihr Team während der Flüchtlingsströme im Herbst 2015 mit Hilfsorganisationen, Medien und Bahnkunden kommunizierte. Tausende Menschen versuchten Österreich von der ungarischen Grenze nach Deutschland zu durchqueren, eine große Herausforderung für die ÖBB. „Wichtige Informationen wurden per Blog wie Newsticker geschickt oder es wurde direkt aus dem Zug getwittert“, berichtet Michael Schacherhofer, der selber an den Bahnhöfen im Einsatz war und über die Lage informierte. Parallel dazu wurde die Info-Kampagne „Menschlichkeit fährt Bahn“ gestartet, in der die ÖBB Fahrgäste um Verständnis für etwaige Einschränkungen im Reisekomfort – vor allem auf der Weststrecke – bat. „Durch ein neues Newsroom-Denken ist es gelungen, in dieser Ausnahmesituation erfolgreich zu kommunizieren“, sagte Sonja Horner und betonte, wie wichtig es sei, Inhalte selber zu produzieren und über geeignete Kanäle zu spielen, sowohl digital als auch analog. 

Im Bild v. .l.: Karl Leitner, ÖBB-Pressesprecher für OÖ, Sonja Horner, Mag. Daniela Hainberger und Michael Schacherhofer

(Fotocredit: Josef Pfisterer)

 

Auch in sozialen Netzwerken gilt das Urheberrecht

Großes Interesse gab es am zweitägigen Medienrecht-Seminar des Kuratoriums für Journalistenausbildung im OÖ. Presseclub, an dem 14 JournalistInnen und Medienschaffende teilnahmen. „Im Mittelpunkt standen Parallelen und Unterschiede zwischen analogen Medien und dem Auftritt im Internet. Bereichernd war, dass auf spezielle Fragen und Fallbeispiele der Teilnehmer genau eingegangen wurde“, berichtet Mag. Wolfgang Schobesberger, Regionalleiter Tips-Redaktion OÖ. „Eine entscheidende Erkenntnis war, dass die rechtlichen Grundlagen für Online-Medienmacher im Grunde die gleichen sind wie jene in der 'old economy', dass es jedoch aufgrund der Besonderheiten der Online-Medien - leicht kopierbar - besonders heikle Fragestellungen gibt, auf die man sensibilisiert sein sollte“, so Mag. Christine Frauenhoffer, Life-Radio-Marketingleitung. Für Alexandra Grill, Fotoredakteurin bei  Welt der Frau, wurde deutlich, dass die Regeln für Texte und Bilder im Web und die verschiedenen Einsatzrechte juristisch noch nicht restlos abgesteckt sind. „Es gilt dranzubleiben, neue Gesetze wahrzunehmen und zu berücksichtigen“, so Grill.

Im Bild v. l.: Mag. Wolfgang Schobesberger, Referentin Dr. Sonja Dürager, Mag. Christine Frauenhoffer, Alexandra Grill und Stefan Neubauer 

(Fotocredit: OÖ. Presseclub)

 

Neue Anton Bruckner Universität gefällt nicht nur Studierenden

Hell, freundlich und modern – so präsentierte sich die neue Anton Bruckner Privatuniversität dem OÖ. Presseclub bei einer exklusiven Führung am 24. Februar 2016 durch das Haus am Fuße des Pöstlingbergs. Erstmals sind an dem neuen Standort die drei Sparten Musik, Tanz und Schauspiel unter einem Dach. „Wir haben nun eine moderne Musikuniversität in Oberösterreich, die nach den neuesten technischen Standards errichtet wurde. 850 Studierende und 220 Lehrende finden hier einen idealen Raum für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten“, erklärte Irene Pechböck MA, Leiterin für Kommunikation und Marketing, und zeigte den 23 BesucherInnen die zahlreichen Unterrichts- und Vortragsräume, Konzert- und Veranstaltungssäle sowie den kleinen Saal, in dem eine neue Orgel eingebaut wird. Wer sich neben dem innovativen Gebäude dafür interessiert, was die Studierenden hier erlernen, hat die Möglichkeit, öffentliche Veranstaltungen zu besuchen.

Fotos: Presseclub

 

Presseclub-SeniorInnen zu Besuch bei der ASFINAG in Wels

Das Verkehrsgeschehen auf Oberösterreichs Autobahnen konnten die Seniorinnen und Senioren des OÖ. Presseclubs hautnah in Wels miterleben. In der Verkehrsleitzentrale der ASFINAG konnten sie auf den rund 100 Bildschirmen des Informationszentrums das Verkehrsverhalten der Autofahrer mitverfolgen und  sich über die umfangreichen Investitionen im Interesse der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer informieren. Auch für geübte Autofahrer unter den Seniorinnen und Senioren ergaben sich interessante Erkenntnisse, welche Vorkehrungen etwa in den Tunnels zur Erhöhung der Verkehrssicherheit installiert sind.

Foto: R.Jossek

 

ExpertInnen diskutierten über Flüchtlingssituation in Oberösterreich

Um Informationen und nicht um Schuldzuweisungen ging es bei der Diskussion über die aktuelle Flüchtlingssituation am 12. Jänner  2016 im OÖ Kulturquartier in Linz, zu der die Österreichisch-Französische Gesellschaft Linz, die Plattform Land der Menschen OÖ und der OÖ. Presseclub eingeladen hatten. Rund 150 interessierte Zuhörer besuchten diese Veranstaltung und diskutierten mit Mag. Andrea de Araujo Lira (Integrationsstelle des Landes OÖ), Roman Knapp (Abteilung Soziales des Landes OÖ), Mag. Elisa Roth (SOS-Menschenrechte) und Mag. Heinz Patzelt (Amnesty International). Die ExpertInnen am Podium teilten Fakten und Informationen aus ihren Tätigkeiten mit dem Publikum und stellten sich vielen Fragen rund um dieses komplexe und emotionale Thema. Auch zwei anerkannte Flüchtlinge aus Syrien und dem Kongo erzählten am Podium wie sie nach Österreich gelangten und hier aufgenommen wurden. Einig waren sich alle Anwesenden, dass eine direkte und persönliche Auseinandersetzung mit dem Flüchtlingsthema ganz wesentlich zum Verständnis und zum Miteinander aller Menschen in Österreich beitragen würde. Erika Kirchweger vom Verein Land der Menschen OÖ und Dr. Ekkehard Redlhammer von der Österreichisch-Französischen Gesellschaft bedankten sich beim Podium und dem Publikum für diesen gelungenen Diskussionsabend, der in diesem Format in Oberösterreich bis dato einzigartig ist.

(Fotocredit: Cityfoto/Mayr Peter Christian)

 

Wie wir es schaffen, das Spiel um den Status zu gewinnen

Wann immer sich zwei Menschen begegnen, passiert in Bruchteilen von Sekunden eine Zuordnung in sympathisch – unsympathisch, in Freund oder Feind, in gleichrangig oder untergeordnet bzw. übergeordnet, was natürlich Auswirkungen auf ihre Kommunikation und Durchsetzungsfähigkeit hat. Je nach persönlichem Status agiert der eine selbstbewusst  und der andere unsicher. Unausweichlich beginnt die Rangelei um die beste Position. Was das mit hohem und niedrigem Status, unabhängig von Hierarchien, zu tun hat, erarbeiteten 16 TeilnehmerInnen am 10. September 2015 mit Trainerin Mag. Andrea Ötsch im OÖ. Presseclub.

Foto: OÖ.Presseclub

 

Ohne Crowd kein Crowdfunding: Workshop mit Wolfgang Gumpelmaier

Eines gleich vorweg: Crowdfunding ist eine aufwändige Sache. Wer meint, damit Geld auf billige Weise beschaffen zu können, irrt. Vielmehr geht es um eine Inszenierung von Kampagnen, die nur dann funktionieren, wenn sie wirklich gut vorbereitet sind und alle kommunikativen Register genutzt werden.

Diese Botschaft kam beim Crowdfunding-Workshop mit Wolfgang Gumpelmaier deutlich rüber. Gumpelmaier bewegt sich auf diesem Terrain seit vielen Jahren, er zählt in Österreich und darüber hinaus zu den Crowdfunding-Spezialisten und hat viel aus seiner Praxis zu erzählen. Dementsprechend positiv war auch das Echo der Teilnehmer des Workshops am 22. September 2015, der vom OÖ. Pressclub und Public Relations Verband Austria – PRVA/OÖ ermöglicht wurde. Stimmen der Teilnehmer: „Danke, war ein toller Vortrag!“ „War ein hochinteressanter Vortrag - und beim Wolfgang merkt man eben, dass er sich hervorragend auskennt bei diesem Zukunftsthema.“

Fotos: Gerlinde Wiesner

 

Prof. Andreas Quatember dokumentiert, wie Statistik zum Stolperstein werden kann 

„Methoden der Datenanalyse zum Zweck der Informationsbündelung – das ist Statistik. Sie begleitet uns täglich im Alltag und hat daher große Bedeutung“, erklärte der Linzer Statistik-Professor Andreas Quatember am 18. Juni 2015 im OÖ. Presseclub. Über den Unsinn, der mit Zahlen, Grafiken und Diagrammen gemacht wurde, schrieb er jetzt das Buch „Statistischer Unsinn. Warum Medien an der Prozenthürde scheitern“. Beim Seminar zeigte Quatember eine ganze Reihe unsinniger statistischer Interpretationen, gewollte Unschärfen und Pannen, die er zusammengetragen hat. „Bei Statistiken muss man genau hinschauen“, so der Professor. Allen zwölf TeilnehmerInnen am Vortrag wurde bewusst, wie wichtig der sorgfältige Umgang mit Zahlen und Statistiken ist. 

>> Weitere Infos zum Vortrag  

Im Bild von links: Mag. Martina Noll, Mag. Barbara Krenmayr, Prof. Andreas Quatember, Stefan Neubauer und Mag. Norbert Ramp 
Fotocredit: OÖ. Presseclub

 

Workshop “Google Tools für Medien”

Wie man möglichst genaue Suchergebnisse mit Google Tools erzielt, zeigte Experte Wolfgang Fasching-Kapfenberger am 14. Juli 2015 im OÖ. Presseclub. Der Unternehmenssprecher von Google-Austria, der vorher bei einer Zeitung tätig war und weiß, wie schnell man sich ein neues Thema aneignen muss, stellte kurz die Ziele der Plattform vor und gab dann einen Überblick über diverse Google-Suchoptionen.

Quelle: Google Austria Linksammlung/Zusammenfassung Juli 2015 www.google.at & Google+

● Empfehlung für die Bookmark-Liste im Browser: Google Advanced Search
Sprach-Suche mit der GoogleApp für iOS und Android
● Hintergründe, Hilfe und Erklärungen zur Google Suche: 
   Alles über die Google Suche siehe vor allem die Unter-Menüs “Tipps & Tricks” und “Funktionen”
● Die Bilder-Suche im Überblick: Suche anhand von Bildern
Erweiterte Bildersuche
● Einfach starten mit der Google Fotos App für Android & iOS
● Google Trends: Startseite sowie Google Trends selbst erstellen
   (bis zu 5 Begriffe vergleichen von 2004 bis heute oder nach beliebigem Zeitraum)

Google Public Data öffentlich zugängliche Statistiken & Grafiken
Google Maps Gallery Landkarten aller Art
Google Scholar für die wissenschaftliche Suche
● Video-Konferenzen und Online-Diskussionen live streamen mit Google+ Hangouts on Air
   inkl. Beispiel von Hangouts mit Promis

Google Alerts: OnlineArtikel über bestimmte Such-Begriffe direkt in die Mailbox
● SEO-Infos von Google - “Webmaster-Tools”:
  ○ Webmaster Webseite & Blog
  ○ Webmaster Postings auf G+
  ○ Google Support Seiten Webmaster-Tools-Hilfe
  ○ Diskussions-Forum für Webmaster
  ○ YouTube-Seite Webmasters
● Der Google Transparenzbericht
● Googles “Mein Konto” - Schutz & Kontrolle der eigenen Daten
● Das Google Art Project mit Museen aus Österreich
● Übersicht aller Google Doodles
● Google News Lab: Media Tools für Journalisten

 

PC-Mitglieder erlebten beim HÖHENRAUSCH die geheimnisvolle Welt der Vögel

Obwohl er 2015 bereits in die fünfte Runde geht, ist der Linzer „Höhenrausch“ jährlicher Fixpunkt für den OÖ. Presseclub. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und wanderten am 16. Juni 2015 mit Martin Sturm, künstlerischer Leiter des Oberösterreichischen Kulturquartiers, über die Dächer von Linz, wo es wieder neue Kunst zu erleben gab. Erstmals stehen heuer Tiere, nämlich Vögel, im Mittelpunkt der Ausstellung. Die künstlerische Forschungsstation mit 20 Graupapageien sorgte bei der Presseclub-Gruppe für Begeisterung und längerem Verweilen vor der Volière. Auch der weitere Rundgang mit "Vogelfilmen" in Nistkästen sowie mit Flugerlebnissen der besonderen Art gestaltete sich spannend und abwechslungsreich, sodass die Führung erst nach drei Stunden endete. 

Fotocredit: OÖ. Presseclub

 

70 Jahre Frieden in Europa – ein Wunder

„Ich habe eine rhetorisch brillante Rede gehört, jede einzelne Sekunde hat sich gelohnt. Prof. Dr. Heribert Prantl hat Wege aufgezeigt, wie wir gemeinsam erfolgreich am Haus Europa bauen können. Ein wertvoller Abend, mit vielen Ideen und positiven Gedanken für die Zukunft“, sagte Johann Palzenberger, einer der begeisterten BesucherInnen des Vortrags „Heimat Europa“ am 8. Mai 2015 im Presseclub.  Heribert Prantl, Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung", sprach anlassbezogen zu 70 Jahre Kriegsende und der Frage, wie Europa, die Europäische Union, die Distanz zu den eigenen Bürgerinnen und Bürgern überwinden kann und muss. Wir erlebten einen Journalisten mit sprachlich und inhaltlich überregionalem Format, der sich Gedanken über die Zukunft Europas macht.

(Fotos: OÖ. Presseclub)

 

 

Medienfoyer über Erfolge und Wünsche bei der Bürgermitbestimmung 

Oberösterreich ist auf dem richtigen Weg, seine Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess teilnehmen zu lassen, waren sich SPÖ-Landesgeschäftsführer Peter Binder und die Klubobmänner Thomas Stelzer (ÖVP), Günther Steinkellner (FPÖ) und Gottfried Hirz (Grüne) beim Medienfoyer im OÖ. Presseclub einig. Der Landtag hatte ja im April 2015 eine Direkt-Demokratie-Reform beschlossen, welche Volksbefragungen einfacher macht. Um diese einzuleiten, reichen auf Landesebene sowie in den Statutarstädten Linz und Wels Unterstützungserklärungen von vier Prozent der Wahlberechtigten, in Steyr fünf Prozent. In den Gemeinden je nach Einwohnerzahl bis zu 18 Prozent. Für die Zukunft wünschen sich Oberösterreichs Politiker mehr Autonomie für die Länder, noch weniger Hürden bei der Bürgermitbestimmung und eine faire Abstimmungsdebatte. „Bleibt abzuwarten, wie die neuen Möglichkeiten der Direkten Demokratie von den Oberösterreicherinnern und Oberösterreichern angenommen werden“, so Diskussionsleiter Werner Pöchinger. 

(Fotocredit: Cityfoto/Rahmanovic)


Um die Pressefreiheit muss täglich gekämpft werden

Viele Wortmeldungen aus dem Publikum gab es am 14. April 2015 zum Thema „Grenzen der Presse- und Meinungsfreiheit“ beim Medienfoyer im Presseclub, das gemeinsam mit der „Österreichisch-Französischen Gesellschaft Linz“ veranstaltet wurde. Eine Expertenrunde mit Karikaturist Gerhard Haderer, Univ.-Prof. Dr. Andreas Janko, CR Mag. Gerald Mandlbauer und dem französischen Botschafter S.E. Pascal Teixera da Silva diskutierte über Grundwerte der westlichen Gesellschaft, die durch die Anschläge auf die Redaktion des Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ in Frage gestellt wurden.

Gerhard Haderer plädierte für eine Abschaffung des in Österreich gültigen „Blasphemie-Paragrafen“ 188 Strafgesetzbuch, da Humor sich nicht in Gesetzestexte gießen lasse. Außerdem glaubt er nicht, dass die Zeichnungen alleine die Attentate in Paris ausgelöst hätten. Um die Pressefreiheit müsse täglich gekämpft werden, betonte Gerald Mandlbauer und wies darauf hin, dass es in Österreich nur mehr 15 Tageszeitungen, in Deutschland hingegen mehr als 300 gäbe. Seit 250 Jahren sei die Meinungsfreiheit in Frankreich verankert und müsse verteidigt werden, betonte der französische Botschafter die liberale Tradition.

(Fotocredit: Cityfoto)


Großes öffentliches Interesse an TTIP-Debatte im OÖ. Presseclub

Grundsätzlich befürworteten die Podiumsgäste einen freizügigeren Handel zwischen Europa und Amerika (TTIP). Die Details müsse man allerdings auf Augenhöhe verhandeln und die Bevölkerung darüber informieren, betonten AK-Präsident Johann Kalliauer, Ruperta Lichtenecker (Wirtschaftssprecherin der Grünen), Joachim Haindl-Grutsch (OÖ. Industriellenvereinigung) und Angelika Winzig (VP-Nationalrätin) am 3. März 2015 beim Medienfoyer im OÖ. Presseclub über Chancen und Risiken von TTIP. Uneinig war sich das Podium darüber, wie groß die erhofften wirtschaftlichen Vorteile sein würden und wie sich TTIP auf die gewohnten Umwelt- oder Lebensmittel-Standards in Europa auswirke. Auch über die Gleichbehandlung von in- und ausländischen Unternehmen sowie ein Investitionsschutzabkommen wurde intensiv diskutiert. Vor allem aus dem Publikum – rund 90 OberösterreicherInnen interessierten sich für die Debatte – gab es viele Wortmeldungen und Kritik zu TTIP hinsichtlich fehlender Mitbestimmung und Transparenz.

(Fotocredit: Cityfoto/Pelzl)

 

Islamismus-Debatte im Presseclub: Dschihadisten sind religiöse Analphabeten

Kritisch und offen verlief die öffentliche Islamismus-Debatte im Presseclub am 22. Jänner 2015, bei der angesichts des Themas „Islamismus – eine Gefahr für Oberösterreich?“ kein Platz frei blieb. Wir konnten uns über rund 100 Besucher freuen und möchten uns an dieser Stelle auch bei den Kollegen bedanken, die über diese Veranstaltung in ihren Medien berichteten.

Am Podium diskutierten Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, der von guten Kontakten zu den islamischen Vereinen berichtete und auf Prävention in Schule und Justiz setzt. „177 Österreicher sind in den Dschihad gezogen, eine Handvoll davon ist nach Oberösterreich zurückgekehrt und wird beobachtet“, betonte Pilsl, dass keine Hysterie angebracht sei.  Moussa Al-Hassan Diaw, Obmann des „Netzwerkes Sozialer Zusammenhalt“  klärte auf, dass sich auch Muslime an die Gesetze des Gastgeberlandes zu halten hätten, sonst müssten sie das Land verlassen. Nezdad Mocevic, Trainer für interkulturelle Kompetenz, setzt sich für selbstbewusste muslimische Jugendliche in Österreich ein und kritisierte, dass Muslime unter Generalverdacht  stünden. Amin Elfeshawi vom Schulamt der Islamischen Glaubensgemeinschaft  plädierte für Aufklärung im Religionsunterricht und bezeichnete jene, die in den Dschihad ziehen, als religiöse Analphabeten. Nach eineinhalbstündiger Debatte mit vielen Fragen aus dem Publikum beendete Diskussionsleiter Manfred Maurer, stv. Chefredakteur des Neuen Volksblattes, das Medienfoyer im Presseclub. 

(Fotocredit: Cityfoto) 

 

CR Stefan Böck über nachhaltiges Wirtschaften in einem Unternehmen

Von 40.000 Kaffeekapseln im Jahr verabschiedete sich der Österreichische Wirtschaftsverlag just an jenem Tag, an dem Chefredakteur und CSR-Verantwortlicher Stefan Böck im OÖ. Presseclub über die Nachhaltigkeitsstrategien seines Medienhauses sprach. Effiziente Kaffeemaschinen, Kostenersparnis, weniger Restmüll, Milch aus dem Kännchen und „faire“ Bio-Bohnen sind nur ein kleiner Part davon.

Es geht um soziale, ethische oder etwa ökologische Aspekte, wie sich ein Unternehmen präsentiert und arbeitet. Nachhaltigkeit bzw. Corporate Social Responsibility betrifft das zukunftsorientierte Wirtschaften an sich ebenso. Laut Böck haben sich z. B. Neuerungen bei der Anzeigenredaktion auch positiv bei Kunden und damit im Verkauf ausgewirkt. „Wir glauben, nachhaltige Unternehmen sind wettbewerbsfähiger“, ist der Chefredakteur überzeugt. „Es ist ein Changeprozess im Unternehmen. Valuieren und Messen sind ganz wichtig.“ Dazu gehört auch zu sagen, was noch nicht erreicht wurde. 

(Fotocredit: OÖ. Presseclub)  

 

SeniorInnen blickten im ORF Landesstudio Wien hinter die Kulissen

Mehr als 20 Seniorinnen und Senioren des OÖ. Presseclubs scheuten am 14. Jänner 2015 nicht die Anfahrt nach Wien, um im ORF-Zentrum am Küniglberg hinter die Kulissen der Fernsehproduktion zu blicken. Sie agierten selbst vor der Blue-Box, drängten sich um den bildschirmbestückten Regieplatz und ließen sich im weitläufigen Publikumsstudio in die verschiedenen Großproduktionen des ORF einführen. Die Exkursion endete schließlich im Newsroom der "Zeit im Bild" bei den oberösterreichischen Kollegen Hans Bürger und Tarek Leitner, die den Besuchern aus Oberösterreich einen sehr persönlichen Einblick in ihre tägliche Arbeit für die ZiB vermittelten. 

(Fotocredit: ORF Wien) 

 

Glücklichsein macht Spaß und fördert die Gesundheit

Mehr als 80 BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, sich am 27. November 2014 einen Abend lang kostenlos über das Glück der kleinen Dinge, was die Gesundheit betrifft, zu informieren. Die Damen und Herren schätzten das vielfältige Angebot, das von Workshops über Beratungen bis hin zu Kurzbehandlungen reichte. Impulsströmen, Klangmassagen und Cranio Sacrale Körperarbeit fanden dabei großen Anklang. Gut angenommen wurden auch die praktischen Übungen zu Embodiment von Laya Kirsten Commenda, die Körper, Geist und Psyche in Einklang bringen und leicht in den Alltag integriert werden können. Sehr zufrieden zeigte sich Sonja Frank, die das Programm organisierte und als Psychotherapeutin zu „Hans im Glück – ein Psychodrama“ eingeladen hatte.

(Fotocredit: OÖ. Presseclub)

 

Wut-freier Presseclub-Abend mit Heidi Kastner 

„Wütende Menschen sind unangenehm, verpönt, machen einen schlechten Eindruck und werden in Therapien geschickt. Doch Wut soll sein“, meinte die Linzer Psychiaterin Heidi Kastner am 29. Oktober 2014 zum Thema Wut im OÖ. Presseclub. Im Gespräch mit Johannes Reitter erklärte sie, dass wir verlernt haben, Konflikte auszutragen. Jede Emotion würde bis zur Unkenntlichkeit behübscht,  aus Angst vor einer Reaktion. „Doch wer Wut immer in Zaun hält, schafft sich andere Ventile: Zynismus, der beleidigt, chronisches Gekränktsein und Verbitterung oder der zurückgehaltene Wutstau entlädt sich in einem fatalen Affektdelikt“, so Kastner, die in ihrem jüngsten Buch „Wut“ ein Plädoyer für dieses Gefühl geschrieben hat. Die Autorin fordert eine Neubewertung der Wut: „Wut vermittelt klare Grenzen, setzt Warnsignale und fordert uns auf zu Veränderung, entweder an uns selbst oder an unseren Lebensumständen.“ Mehr als 60 Gäste folgten dem Gespräch darunter auch v.l.n.r. Hedwig Savoy, Gerda Atteneder, Michaela Ecklbauer-Niedermoser und Nina Panholzer sowie Gerlinde Wiesner, im Bild mit Heidi Kastner und Johannes Reitter

Fotos: Presseclub

 

Podiumsdiskussion über das langsame Verschwinden der Soldaten

Kriege würden nicht weniger schrecklich werden und Frieden auf Erden werde es nie geben - darüber waren sich Prof. Wolf Schneider und General Othmar Commenda beim Medienfoyer am 29. Oktober 2014 im Presseclub einig. 

Zur Diskussion stand die Rolle des Soldaten, der immer mehr an Bedeutung verliere, so Wolf Schneider. Wie es dazu gekommen sei, schildert der 89-Jährige, der selbst im Zweiten Weltkrieg an der Front kämpfte, in seinem Buch „Der Soldat - Ein Nachruf“ und meint: "Immer öfter treten Partisanen und Söldner an die Stelle traditioneller Armeen. Die Entwicklung von Kampfdrohnen macht Soldaten zunehmend überflüssig und die Krieger der Zukunft werden Computer-Hacker sein, die einen Cyberwar ohne einen einzigen Soldaten auslösen."

Der Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, Othmar Commenda, bestätigte diese Bedrohungsszenarien. Aber nach wie vor gebe es weltweit Konflikte und Terrorismus, die mit physischer Gewalt ausgetragen werden und daher den Einsatz von Soldaten als Helfer und zum Schutz erfordern. „Um militärisches Know-how zu erhalten, braucht das Österreichische Bundesheer internationale Einsätze und 2016/2017 wieder mehr Geld, sonst werde es unmöglich, eine Armee zu betreiben“, betonte Commenda, der viele Fragen, vor allem zur derzeitigen Lage des Heeres, beantwortete und sämtliche Krisenherde analysierte. Die bisher längste Podiumsdiskussion im Presseclub mit mehr als 100 Gästen dauerte fast zwei Stunden.

Im Bild v. l.: Prof. Wolf Schneider, General Othmar Commenda und Eike Kullmann, OÖNachrichten (Fotocredit: OÖ. Presseclub)

 

 

Junges Autoren-Duo ermutigt Kinder auf die Stimme ihres Herzens zu hören

Zur Buchpräsentation "Der Karottenbaum - Conny Pony's Abenteuer" am 7. Oktober 2014 im Presseclub durften die Autoren Jonathan Mittermair und Martin Hahn auch Kinder im Publikum begrüßen, die den Leitfaden zur Traum-Verwirklichung genauso gespannt verfolgten wie die Erwachsenen.

"Das Buch soll für die Kinder ein Plan und ein Fundament für ein Gelingen ihres Lebens sein", sagt Mittermair. "Der Karottenbaum steht als Symbol für große Sehnsüchte und Wünsche, die man verwirklichen kann, wenn man das wirklich möchte. Höre auf die Stimme deines Herzens und verfolge deine Träume", so Mittermair. Ob Conny Pony den Karottenbaum tatsächlich findet, ist auch am Ende des Abends nicht verraten worden. Die Karottenschokolade wurde dank Fantasie von Johannes F. Bachhalm jedenfalls Wirklichkeit und schmeckte bei der Verkostung bestens.

Im Bild v. l.: Jonathan Mittermair, Johannes F. Bachhalm und Martin Hahn 

(Fotocredit: Franz Linschinger)

 

 

Lebhafte Diskussion beim Medienfoyer über die Ukraine im Presseclub

Das Thema Ostukraine ist neben Ebola und IS-Terror beinahe aus der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verschwunden. Dennoch folgten am 9. Oktober 2014 70 Gäste unserer Einladung zur Podiumsdiskussion mit Balkan-Experten und ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz, der seit Monaten aus den Krisen-Gebieten Donezk und Lugansk berichtet.

„Die Gefahr, dass man als Journalist manipuliert wird, ist sehr hoch. Man kann nur glauben, was man selbst sieht und mit der Kamera dreht. Bilder werden sowohl von Russen als auch Ukrainern gefälscht. Zeitungen spielen keine Rolle, Fernsehen gibt es nur über Internet“, schildert Wehrschütz, der russisch und ukrainisch spricht und bereits von 1992 bis 1998 als Auslandskorrespondent in der Ukraine im Einsatz war. Er sieht folgende Szenarien für die Region: Reintegration durch militärische Maßnahmen seitens der Ukraine, die aber ebenso wenig in Sicht scheint wie eine Entscheidung zugunsten der Separatisten. Bleibe also Stagnation ähnlich wie im Gazastreifen, so Wehrschütz. Weiters ging es um die Fragen, wer schuld am Konflikt sei, welche Fehler gemacht wurden sowie um die Einmischung der Russen. In Summe eine lebhafte Diskussion, vor allem mit den gebürtigen Gästen aus der Ukraine.

 

 

Workshop „Suizid und Medien“ im Presseclub 

Suizidprävention und die Rolle der Medien standen im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Claudius Stein vom Kriseninterventionszentrum Wien am 10. September 2014. Presseclub-Mitglieder und Gäste nützten die Chance zum Informieren und diskutierten mit dem Suizid-Experten über die Suizid-Berichterstattung in den Medien.

Dr. Stein sprach über Suizidraten und deren Entwicklungen, über Warnsignale bei Ankündigungen und betonte die Möglichkeiten der Unterstützung in suizidalen Krisen, nämlich mit Betroffenen zu reden. Im zweiten Teil des Vortrags ging es um Medienberichte und Suizid. Dr. Stein berichtete, dass 1981 nach dem Ausstrahlen der TV-Serie „Der Tod eines Schülers“ die Suizide bei 15- bis 19-jährigen SchülerInnen durch die gleiche Methode um 175 % zunahm. Um dieses Imitationsverhalten, welches auch nach Berichten über U-Bahn-Suizide in Wien sehr hoch war, möglichst gering zu halten, gibt es seit 1986 Empfehlungen an die Medien: Große Überschriften auf der Titelseite vermeiden, nicht über die Methode und den Ort der Suizidhandlung zu berichten. Zum Beispiel „Herr XY hinterließ diesen Abschiedsbrief ...“ „Hier sprang der in den Tod“. Der Imitationseffekt werde geringer, wenn Medien professionelle Hilfsdienste nennen und aufklären, dass Suizidalität oft mit seelischen Krankheiten, vor allem Depressionen einhergeht, und diese behandelbar sind. In Österreich gibt es seit 1986 einen kontinuierlichen Rückgang der Suizide. 1986 nahmen sich 2139 Menschen das Leben, 2013 waren es 1291.

 

Lehrreicher Spaziergang über die Aufgaben der Diözese Linz

Hätten Sie gewusst, dass die einzige öffentlich begehbare Dombauhütte Europas am Linzer Mariendom ist? Sie gibt Einblick in die Steinmetz- und Bildhauerkunst am Dom. Und dass die Turmeremitage in 68 Meter Höhe nach wie vor ausgebucht ist? Oder dass die Marienschwestern Top-Managerinnen der Kneipp-Kurhäuser sind? Das und noch mehr Interessantes erfuhren wir (im Bild v. l. n. r.: Wolfgang Sattleder MBA, Mag. Brigitta Hasch, Herwig Mayer, Mag. Gabriele Eder-Cakl, Elfriede Scheucher, Frau Mayer und Mag. Christine Plakolm) von Mag. Gabriele Eder-Cakl auf den Spuren der Diözese durch Linz am 3. Juni 2014. Der Bisschofssitz, der Mariendom, die Diözesanfinanzkammer, die Kreuzschwestern, die Caritas sowie die Marienschwestern von Karmel standen im Mittelpunkt der Führung, die einen geselligen Ausklang im Ursulinenhof fand. (Fotocredit: OÖ. Presseclub)

 

Eröffnung neuer Fotoausstellungen im OÖ. Presseclub 

Wie immer ist viel Bewegung im Pressezentrum im Ursulinenhof in LInz, JournalistInnen und PolitikerInnen kommen und gehen, Clubveranstaltungen finden statt und damit nicht genug, verschönert seit 22. Mai 2014 eine neue Foto-Ausstellung das Presse-Foyer. Zu verdanken sind die Bilder den FotografInnen der Fotografischen Gesellschaft Oberösterreich, die "Bewegte Räume" zeigen. Ein weiteres Highlight ist die Foto-Ausstellung "Athen, 25. Oktober 2013" von Walter Blumberger, die den schwierigen Alltag in Athen in Bildern festhält. Bei der Vernissage am 22. Mai referierte der Wirtschaftssoziologe Prof. Dr. Kyrtis von der Universität Athen über Arbeitslosigkeit, Armut und Enttäuschung der Griechen. 

Im Bild (Katharina Acht) v. l. n. r.: Daniela Hainberger (GF OÖ. Presseclub), Horst Lausegger (Fotografische Gesellschaft OÖ), Alexandros-Andreas Kyrtis und Walter Blumberger

 

Reinschauen, mitmachen und erleben lautete die Devise am PC-Gesundheitsabend

Abwechslungsreich, informativ und viel zu schnell um war der Gesundheitsabend am 21. Mai 2014 im Presseclub. NUAD-Thai-Praktikerin Ada Atzmüller vom PGA verwöhnte die BesucherInnen mit der neuen asiatischen Methode: „NUAD Thai Bodywork bietet Körperfreundlichkeit durch achtsame Berührung, mehr Beweglichkeit, mehr Energie und Wohlbefinden. Durch Dehn- und Streckbewegungen sowie unterschiedliche Drucktechniken wird Spannung gelöst und neue Kraft geschöpft . Es öffnet unser Herz."

Sissi Kaiser und Tom Beyer lotsten Dutzende neugierige Damen und Herren durch ihr Vitallabor "Nautikuss", in dem man sich in verschiedenen Stationen auf die Sinne Fühlen, Schmecken und Riechen konzentrieren musste, die dann in einem Gesundheitsstatus erfasst wurden. Viele Zuhörer fanden sich bei den Workshops von Max Kastenhuber (Familienaufstellung), Friederike Widholm vom Linzer Frauengesundheitszentrum (Wert von Gesundheitsinformationen) und Michaela Schöny (Wege der Stressbewältigung) ein. Für Einzelberatungen nahmen sich Carola Malzner und Sonja Frank Zeit. Neue Perspektiven, wie ein zufriedenes Leben ausschauen kann, eröffneten Marion Weiser, Christian Freisleben, Angelika Huber, Laya Kirsten Commenda  und Gerda Atteneder.

Herzlichen Dank an alle ReferentInnen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen an diesem Abend weitergegeben haben, danke für den musikalischen Ausklang durch Johanna Haslinger und ein Dankeschön an die Firma Bergkäuter und Calamus Life für die Getränke. (Fotocredit: Laya Kirsten Commenda)

 

Kornspitzerfinder backaldrin erfolgreich mit Sportsponsoring

Wie sich die Firma backaldrin, bei uns bekannt durch den Kornspitz, in sozialen Netzwerken bewegt, präsentierte Unternehmenssprecher und PC-Mitglied Wolfgang Mayer am 22. April 2014 im OÖ. Presseclub. Unter den Gästen waren Günther Hansl, Ina Jung, Christoph Grubich, Veronika Pernsteiner, Peter Lemmerer und Herbert Puhmann. Um die Marke Kornspitz mit Leben zu füllen und interessante Geschichten zu bieten, sponsort backaldrin seit vier Jahren Sportlerinnen und Sportler in Österreich,darunter die Biathlon Nationalmannschaft. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi war backaldrin mit der Marke Kornspitz® als Top-Partner des ÖOC und des Austria Tirol House dabei. In einer eigens eingerichteten Backstube in Sotschi buken die backaldrin Bäckermeister während der Spiele rund 60.000 Stück Brot und Gebäck, davon 25.000 Kornspitz®. Goldmedaillengewinner wurden dabei noch mit einer Siegertorte überrascht. Via Video gewährten die Bäcker auch exklusive Einblicke aus dem Treiben in Sotschi. Sie zeigten mit welchem Brot und Gebäck die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler versorgt wurden berichtete Mayer über die vielen Aktivitäten, die in den sozialen Medien von tausenden Fans verfolgt wurden. Die Strategie zeigt Erfolg, freut sich Wolfgang Mayer über gesteigerte Umsätze und Imagewerte.

 

Über den Kapitalismus kann man sich streiten

Gier, Neid, Ausbeutung, Betrug, Erpressung, Respektlosigkeit und Gewalt, sie alle scheinen in der Welt der Antikapitalisten einen einzigen Grund zu haben: den Kapitalismus. Dass der dazu so hartnäckig schweigt, wird ihm zur Last gelegt. Statt den Kapitalismus zu verdammen, sollten wir besser lernen, wie wir mit ihm umgehen, propagierte Autor Wolf Lotter beim Medienfoyer am 31. März 2014 im Presseclub in Linz. Selbstverantwortung und selbstbestimmtes Leben, statt Bevormundung, seien gefragt, um die Welt mitzugestalten, so Lotter. Weiters am Podium Markus Pühringer, der den Kapitalismus grundsätzlich in Frage stellt und das Konzept einer Geldsteuer entwirft, die verhindern soll, dass sich Kapital von sich aus vermehrt. 

Foto: OÖ. Presseclub 
v.l.n.r.: Diskussionsleiterin Christine Haiden (Chefredakteurin Welt der Frau und Presseclub-Präsidentin) mit den beiden Kapitalismus-Experten und Autoren Wolf Lotter und Markus Pühringer. 

Zu den Referenten:
Wolf Lotter, 1962 in Österreich geboren, schreibt seit über 25 Jahren über den Kapitalismus, seine Veränderungskraft und das Verhältnis moderner Konsumbürger dazu. Im Jahr 1999 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Wirtschaftsmagazins „brand eins“, für deren Schwerpunkte er bis heute seine Essays schreibt.
Markus Pühringer, 1970 geboren, Studium der Volkswirtschaft in Linz, Grüner Gemeinderat der Stadt Linz, selbständig tätig im Bereich von Supervision, Coaching und Moderation

 

 

Markus Bredl gibt News, Tipps und Infos über Content Marketing

Was muss ich als Unternehmer tun, damit meine Website von vielen Besuchern gefunden wird? - Nützliche und unterhaltsame Inhalte produzieren, die über Suchmaschinen bzw. Social Media entdeckt werden. Diese Inhalte (Contents) locken potenzielle Kunden auf die eigene Website. Dort finden sie weiterführende, attraktive Angebote (Ebook, eine Produktinformation oder eine Einladung), für die sie bereit sind, E-Mail-Adresse und weitere Kontaktdaten anzugeben. Mittels E-Mail-Marketing wird eine Beziehung aufgebaut und gepflegt. Erst wenn der potenzielle Kunde bereit ist zu kaufen, wird ihm ein konkretes Angebot unterbreitet.

So verblüffend einfach ist Content Marketing, schildert Martin Bredl von der Agentur Take off PR bei einem eintägigen Seminar für PR- und Marketingprofis im Presseclub. Die Methode erklärte der Referent anhand von neun Schritten: Planung, Beschreibung von Buyer Personas, Erstellen eine Keyword Strategie, Website Optimierung, Blogbeiträge und weitere Contents, Content Promotion & Social Media, Besucher zu Leads konvertieren, Leadnurturing mit E-Mail-Marketing, Analysieren und Optimieren. Was so verblüffend einfach klingt, bedeutet allerdings viel Arbeit für die Redakteure und PR-Leute in den Unternehmen. Zehn Stunden pro Woche sind ein Minimum dafür. (Fotocredit: OÖ. Presseclub)

Für laufende Informationen über Content Marketing lohnt sich ein Besuch der Website: www.takeoffpr.com

 

Rückblick Medienfoyer: Neos treten 2015 in Oberösterreich an

120 OberösterreicherInnen haben am 30. Jänner 2014 das Medienfoyer im OÖ. Presseclub besucht. Für den Besucherrekord waren Neos-Parteigründer Matthias Strolz und OÖVP-Klubchef Thomas Stelzer verantwortlich. Die Politiker stellten sich den Fragen von Werner Pöchinger (Landespolitik Ressortleiter Kronen Zeitung). Dabei zeigten sich Strolz und Stelzer von ihrer besten Seite, der eine als Senkrechtstarter, der andere als politikerfahrener Redner. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Potenzial der Neos bei der Landtagswahl 2015 - laut IMAS-Umfrage 6 bis 8 Prozent - und was die ÖVP dem entgegenbringen kann.
(Foto: Cityfoto)

 

Starökonom Tomáš Sedláček (CZ) zu Gast in Linz

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Ursulinensaal am 19. Jänner 2014. Anlass für das große Interesse an einem Sonntagvormittag, war Tomáš Sedláček. Tomáš Sedláček ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und Bestsellerautor. In seinem Sachbuch "Die Ökonomie von Gut und Böse" räumt er mit dem naiven Glauben an die Rationalität unseres Wirtschaftens auf. Nicht zuwenig, sondern zuviel Wachstum sei der Grund für die gegenwärtige Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise, lautet der kühne Befund des quirligen Tschechen. Die nach Wachstum um jeden Preis süchtige Finanzwirtschaft brauche angesichts eines erschöpften Planeten einen kalten Entzug in Form einer neuen Bescheidenheit, so Sedláček. Das Gespräch in englischer Sprache führten Klaus Buttinger (OÖN) und Lisa Mittendrein (Attac). Veranstalter waren die Kommunikationsagentur "Die Fabrikanten", die im Rahmen der Veranstaltungsreihe GUTEN.MORGEN.SALON zu einem Frühstück mit anschließendem Gespräch eingeladen hatten. Der OÖ. Presseclub war Kooperatíonspartner.
Fotos: Presseclub

Link zur Videodokumentation www.dorftv.at

 

Rückblick 'Besser präsentieren': Gute Vorbereitung ist der halbe Auftritt 

Sympathisch, kompetent, redegewandt, selbstbewusst oder erfolgreich ... so möchten wir bei Auftritten wahrgenommen werden. Ob beim Begrüßen, Vortragen oder Moderieren - gute Vorbereitung sei das Wichtigste, betonte ORF-Moderatorin Mag. Sabine Fürst im Presseclub zum Thema "Besser präsentieren" am 14. Jänner 2014. Jeder sollte seinen "Rucksack" mit Informationen gepackt haben, dann kann zumindest inhaltlich fast nichts mehr schief gehen, so Profi Sabine Fürst, die aus Erfahrung spricht. Neben Inhalten spielen natürlich Stimme, Körperhaltung und Optik eine wichtige Rolle. Denn innerhalb weniger Sekunden wird entschieden, wie man wahrgenommen wird. Mit vielen weiteren Tipps von Sabine Fürst für die Kolleginnen und Kollegen klang der Abend im Presseclub aus. (Foto: Presseclub)

 

OÖ. Presseclub im OÖ Kulturquartier, Landstraße 31, 1. Stock, 4020 Linz/Austria, Tel.: +43 (0)732 77 56 34, Fax: +43 (0)732 77 56 34-590 55
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