Club-News 16/2023

Workshop über das OÖ Landesbudget und den Rechnungsabschluss

Journalist:innen erfahren Wissenswertes über das Landesbudget.

Der Landesrechnungshof und Presseclub luden zu einem Workshop über das Budget des Landes OÖ und den Rechnungsabschluss ein. Martin Mühlbachler, Projektleiter der Initiativprüfung Rechnungsabschluss des Landes OÖ, gab Einblicke in haushaltsrechtliche Grundlagen und die Drei-Komponenten-Rechnung, nach der der Landeshaushalt zu erstellen ist. Dieses Hintergrundwissen erleichtert das Verständnis für die Abläufe in einem Budgetierungsprozess.
Anhand von Beispielen aus der Prüfung des Rechnungsabschlusses wurden diese Grundsätze sowie die Entwicklung des Landeshaushalts veranschaulicht.

Qualitativer Journalismus stand im Mittelpunkt des 25. Journalistinnenkongresses

"Woran man starken Journalismus wirklich erkennt" Keynote von Alexandra Borchardt

Mehr Wahrheit wagen! Woran man starken Journalismus wirklich erkennt

In der ersten Keynote sprach Alexandra Borchardt, Honorarprofessorin für Leadership und Digitalisierung an der TUM School of Management in München, über die notwendige Stärkung des Journalismus. Staat, Gesellschaft, Plattformen, Individuen und Medienhäuser sollen Stakeholder sein. Bedürfnisse der Nutzenden müssen ergründet und bedient werden. „Qualitätsjournalismus braucht Emotion“, spielerische und erklärende visualisierende Formate, um wirklich gut anzukommen.

Medien sind die Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie und gelten als vierte Gewalt, deshalb braucht es starken, qualitativ hochwertigen und seriösen Journalismus. Kongressinitiatorin Maria Rauch-Kallat sprach bei ihrer Begrüßung ein klares Wort: „Krisen haben in den letzten Jahren die Rolle und das Selbstverständnis des Journalismus verändert“. Glaubwürdigkeit muss hergestellt und bewahrt werden.

 

Alles über Podcasts im Business

Daniela Ullrich und Eva Langmayr von der Podcastagentur wepodit mit Karin Keplinger (Voestalpine) und Daniela Hainberger.

Einen Überblick in die Welt der Podcasts gab es beim Spezial-Event im Presseclub mit wepodit-GF und Co-Founderin Eva Langmayr und Daniela Ullrich, Podcast Relation Managerin & Chief Editor. Sie sprachen über die Chancen und Vorteile von Podcasts wie effiziente Produktion, qualitativer Inhalt, relevante Zielgruppe und viele Einsatzmöglichkeiten. 

Warum interne Podcasts in Unternehmen?
+Informationen teilen - Wissen transferieren & motivieren
+Mitarbeiterbindung fördern - Vertrauen aufbauen
+Image pflegen
+Onboarding für neue Mitarbeiter:innen

Als Beispiel dafür berichtete Karin Keplinger über den Podcast der voestalpine, der aktuelle interne Themen beinhaltet, Mitarbeiter vor den Vorhang holt und die Community fördert.  

Podcast Marketing Trends 2024
+Interne Kommunikation mit Fokus Emlpoyer Branding
+Neue Formate: Shortcasts, Einbindung interaktiver Elemente
+Kampagnen als Podcasts denken

Ein gelungener Abend mit viel Austausch und Inputs! >> Zur Fotogalerie
 

Barrierefreie Sprache - ein Thema das viele interessiert

Spannende Inputs gab es zum Thema barrierefreie Kommunikation und Sprache von Daniela Scharer, Kommunikationsmanagerin bei der Diakoniewerk und Desi Mayr. Sie hat für sich vier Dimensionen der Sprache definiert, die sie einsetzt, um in der Kommunikation wesentlich ganzheitlicher zu denken und zu arbeiten. Viele Kolleg:innen aus der PR  interessierten sich für die Thematik und den Austausch mit der Expertin. Fazit: Barrierefreiheit ist ein wichtiges und sehr vielschichtiges Thema mit vielen Herausforderungen in der Umsetzung.  

>>Infos (pdf.datei)

 

 

 

PRofi-Treff mit Stefanie Lindstaedt im Sonnstein Loft

Johannes Angerer (MedUni Wien) im Talk mit Stefanie Lindstaedt.

Kürzlich ging die erste Veranstaltung des PRVA (Public Relations Verband Austria) mit dem Team OÖ über die Bühne, zu der die Mitglieder des Presseclubs herzlich eingeladen waren. Stefanie Lindstaedt - Gründungspräsidentin der Linzer Digital-Uni "Interdisciplinary Transformation University"  lies uns teilhaben, welche neuen Maßstäbe die Digital-Uni setzt. "Wir wollen Expert:innen ausbilden, die an Schnittstellen sitzen - nicht die klassischen Informatiker, die ein Betriebssystem programmieren können, und nicht die reinen Sozialwissenschafter oder Maschinenbauer, sondern Leute, die digitale Technologien so tief verstehen, dass sie damit ihre eigene Disziplin revolutionieren können". Es soll möglichst keinen Frontalunterricht geben, keine Vorlesungen, sondern Projekte, die Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen finden." 

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