Club-News 17/2019

Online-Marketing-Experte Michael Reiter zu Gast im Presseclub: Facebook - ist der Hype vorbei?

Michael Reiter berät und begleitet Unternehmen beim richtigen Einsatz von neuen Kanälen..

Michael Reiter - einer der ersten Facebook Certified Professionals in Österreich - wird am 4. Dezember im OÖ. Presseclub über den Stand von Facebook & Co. berichten, aktuelle Zahlen/Daten/Fakten nennen und uns zeigen, welche Netzwerke überhaupt relevant sind und welche noch kommen werden. Er wird uns Fragen beantworten wie: Was wird kommuniziert? Was hat Erfolg? Wie professionell wird oder soll gearbeitet werden, um auch Erfolg zu haben? Was macht man nicht mehr? Was bringen persönliche Seiten mit 1.000 oder mehr "Freunden" tatsächlich? Und Wo wird die digitale New-Media-Reise hingehen?

Zum Referenten: Michael Reiter ist Facebook Certified Professional/Online-Marketing-Experte und seit 1998 in der Medienbranche tätig. Er berät Unternehmen im strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitaler Kommunikation und begleitet diese beim zielgerichteten Aufbau ihrer New Media Kanäle.

Wann: Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19.00 Uhr
Wo: OÖ. Presseclub, Linz, Landstr. 31, Saal C+D
Anmeldungen an buero@presseclub.at

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(Fotocredit: Michael Reiter)

Manuela Wenger inspirierte zu mehr Wertschätzung in Alltag und Beruf

Im Bild: Daniela Hainberger (GF Presseclub), Manuela Wenger und Barbara Lamb (GF Impuls Kommunikation)

„Haben Sie heute schon jemanden angelächelt? Jemanden gelobt? Oder sich für etwas bedankt? Wertschätzung ist keine Einbahnstraße, beide Seiten sind laufend gefordert und beide Seiten profitieren“, schilderte Manuela Wenger kürzlich bei einem Vortrag im Presseclub zum Thema Wertschätzung. Die Beraterin und Trainerin vermittelte das emotionale Thema humorvoll mit Bezug auf Praxis und zahlreichen „Aha-Effekten“. Sie brachte auch Zahlen mit, die den Wert und die Bedeutung für ein Unternehmen belegen: „Wertschätzung der Arbeit führt bei 83 % der Fachkräfte dazu, ihrem Unternehmen treu zu bleiben. Laut Gallup-Studie 2016 gehen deutschen Unternehmen bis zu 95 Mrd. Euro durch Demotivation verloren.“ Conclusio des inspirierenden Abends: Was sowohl im Privaten als auch im Geschäftlichen wirklich zählt, sind immer die Menschen und der Umgang miteinander, und Wertschätzung ist für alle da und kostet nichts. Wer seine KollegInnen, MitarbeiterInnen oder KundInnen dafür sensibilisieren möchte, wird von Rednerin Manuela Wenger begeistert sein.

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(Fotocredit: Irina Haas)

Schreibmontag - ein neues Workshopmodell mit Julia Rumplmayr

Alles, was es dazu braucht, sind Stift, Papier und ein Notizbuch.

Konzentriert, ohne Ablenkung und in motivierender Gesellschaft am eigenen Schreibprojekt arbeiten: An jedem ersten Montag im Monat bietet die Journalistin und Schreibtrainerin Julia Rumplmayr den „Schreibmontag“ an. Von 9.00 bis 12.00 Uhr können hier alle, die in ihrem beruflichen oder privaten Alltag zu wenig Zeit oder Ruhe für ihre Schreibprojekte finden, geblockt und ungestört schreiben. Nach einem gemeinsamen Warm-up mit wechselnden Inputs der Kursleiterin stellt jede/r sein heutiges Schreibprojekt vor. Danach machen sich alle ans Schreiben, und am Ende des Schreibvormittags berichtet jede/r, was sie/er heute geschafft hat. Für einen produktiven Start in die Woche!

Workshopleiterin Julia Rumplmayr ist Journalistin, Texterin und Schreibtrainerin. Sie schreibt seit 15 Jahren für Tageszeitungen, Magazine und Buchprojekte und gründete das Online-Magazin Linzerkind. Als ausgebildete Schreibtrainerin unterstützt sie in Einzelcoachings und Workshops Menschen, die mehr Leichtigkeit und Effizienz beim Schreiben suchen. (Fotocredit: Julia Rumplmayr)

Wann: Jeden 1. Montag im Monat, jeweils 9.00 bis 12.00 Uhr, einzeln buchbar. (Termine: 2. Dezember, 3. Februar, 2. März, 6. April, 4. Mai, 8. Juni)
Wo: Hauptplatz 23, 4020 Linz
Teilnehmeranzahl: 4 bis 15 TeilnehmerInnen
Workshopgebühr (inklusive Getränke): 25 Euro pro Termin, mit Stempelkarte ist der 5. Schreibmontag gratis.
Anmeldung unter mail@juliarumplmayr.at

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Die neuen Herausforderungen der Medienbranche thematisierte das diesjährige Medienforum

Prof. Martina Mara gab spannende Einblicke in die mediale Darstellung von KI und Robotik.

Mit zwei spannenden und aufschlussreichen Vorträgen konnte das diesjährige Medienforum der OÖ. Journalistenakademie in der Raiffeisenbank Linz die BesucherInnen überraschen. Prof. Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik der Uni Wien referierte über neue Entwicklungen in der Medienbranche und die mittlerweile fehlende Balance zwischen überbordender PR und JournalistInnen. Er forderte eine Selbstbeschränkung bei den PR-Ausgaben der Regierung, eine Einschränkung der Wahlkampfkosten und mehr Transparenz. Medien und JournalistInnen rät er: „Selektieren Sie Ihre Themen, gehen Sie raus aus der Redaktion, sprechen Sie mit Wissenschaftlern, Gegnern und jenen, die aus der Politik ausgestiegen sind. Und machen Sie den Inszenierungscheck“. Martina Mara, Professorin für Roboterpsychologie an der JKU, berichtete über den Status Quo von Robotik und Künstlicher Intelligenz und forderte mehr Diversität in KI-Systemen. (Fotocredit: Cityfoto)

Österreichischer Journalistinnenkongress 2019: „Vorsicht vor dem Backlash!“

Oberösterreichs Medienfrauen beim Journalistinnenkongress in Wien

Beim diesjährigen Journalistinnenkongress im Haus der Industrie in Wien gingen Medienfrauen in diversen Vorträgen, Podiumsdikussionen und Workshops der Frage nach, welche Herausforderungen, aber auch Chancen auf angehende wie auch erfahrene Journalistinnen jetzt warten. Besonders vor einem Backlash warnten die Speakerinnen. „Es wird heute darum gehen, das zu verteidigen, was die Frauen bis heute erreicht haben, doch wir brauchen auch Fortschritte“, sagte Maria Rauch-Kallat, Initiatorin des Journalistinnenkongresses und ehemalige ÖVP-Frauenministerin in ihrer Eröffnungsrede.

„Von den letzten 25 Jahren kann viel Positives berichtet werden, jedoch mit einem großen Aber“, meinte Ehrengast Frauenministerin Ines Stilling. Besonders betonte sie den Generationenwechsel und den Backlash, der in verschiedenen Bereichen, wie beim Schwangerschaftsabbruch oder im Umgang mit Rollenklischees, spürbar sei.

Vor dem Backlash warnte auch die Philosophin und Autorin Lisz Hirn („Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist“) in ihrer Keynote mit dem Thema "Warum wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen dürfen“. Der Neokonservatismus sei wieder chic, wir erlebten eine neue Prüderie und die Biederkeit werde immer sichtbarer. Sie stellte sich die Frage: „Sind Frauen die größten Feindinnen der Frauen? Nein das sind sie nicht“, so Hirn und erklärte, dass Frauen keine Minderheit seien und es schon Frauen in früheren Generationen gab, die für Frauen kämpften, welche allerdings in Vergessenheit geraten sind. Außerdem dürften wir uns nicht ausruhen, denn es sei ein Kampf miteinander und nicht gegeneinander. (Fotocredit: Presseclub)

Weihnachten und Jahreswechsel im Brucknerhaus: PC-Mitglieder erhalten Ermäßigung!

Am 18. Dezember: „Große Weihnachtsgala“ mit den Wiener Sängerknaben

Als musikalische Botschafter Österreichs werden sie in aller Welt gefeiert. Nun kommen die Wiener Sängerknaben nach Linz, um der „Großen Weihnachtsgala“ am 18. Dezember besonderen Glanz zu verleihen. Auch der Jahreswechsel wird im Brucknerhaus groß gefeiert: Am Silvesterabend mit der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, in der Hausherr Dietmar Kerschbaum in seiner Glanzrolle als Eisenstein und Publikumsliebling Wolfgang Böck als Gefängnisdiener Frosch zu erleben sein werden. Das Neujahrskonzert am 1. Jänner spielen das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner, welches sich auf die Suche nach dem Tänzerischen in Werken auch abseits der Strauß-Dynastie begeben wird. Sie werden u. a. bei Schubert, Schumann, Ravel, Zimmermann und Kagel fündig. (Fotocredit: Lukas Beck)

Für Presseclub-Mitglieder gibt es auf Eintrittskarten 10 Prozent Ermäßigung!

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Presseclub Concordia feiert 160. Jahrestag seines Bestehens

Bundespräsident Alexander Van der Bellen gratulierte beim Festakt im Concordia Haus.

Der Presseclub Concordia, die älteste noch existierende Journalistenvereinigung der Welt, hat am 7. November seinen 160. Geburtstag gefeiert. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hielt in seiner Festrede anlässlich des Jubiläums ein Plädoyer für die Bedeutung von unabhängigem Journalismus. „Ich möchte mich darauf verlassen können, dass das, was ich lese, nicht fake ist. Es gehört zu Ihren Aufgaben, zu hinterfragen und zu kritisieren“, richtete er sich an die JournalistInnen. Dazu brauche es auch Mut, Standfestigkeit und Zivilcourage, um „den zahlreichen Interventionen vorher oder nachher standzuhalten".

Auch Concordia-Präsident Andreas Koller zeigte sich überzeugt, dass Journalismus heute - in Zeiten von Fake News und Social Media - wichtiger denn je sei. JournalistInnen müssten die klassische Funktion des Gatekeepers wahrnehmen und den Informationsschrott, der über uns hereinbricht, sortieren. Eine wesentliche Aufgabe des Presseclubs Concordia bestehe darin, Akteur in der Medienpolitik zu sein. „Da werden wir nicht nachlassen. Sie werden noch viel von uns hören“, versprach er.

Seit 160 Jahren wacht der Presseclub Concordia über journalistische Ethik und Meinungsfreiheit. Der Verein ist eine Trägerorganisation des Österreichischen Presserats und organisiert jährlich den traditionsreichen Concordia-Ball im Rathaus. Seit 1997 verleiht der Presseclub den Concordia-Preis für exzellente publizistische Leistungen in den Kategorien „Menschenrechte und Demokratie" sowie „Pressefreiheit“.

(Fotocredit: Luiza Puiu)

Geburtstage

Folgende Presseclub-Mitglieder feiern in der ersten Dezember-Hälfte einen runden Geburtstag:

am 3. 12.: Maria Rachinger, Redakteurin i. R. Neues Volksblatt
am 3. 12.: Paul Zauner, Produzent, Musiker, Landwirt (60);
am 4. 12.: Ing. Günther Fehlinger, Chefredakteur-Stv. und Chef vom Dienst i. R. Neues Volksblatt (80);
am 13. 12.: Erwin Schreiner, Landesparteisekretär FPÖ Oberösterreich, PR (50);

der Presseclub wünscht ihnen sowie allen anderen Mitgliedern, die in diesem Zeitraum Geburtstag feiern, alles Gute!

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