Ausstellung in Linz: Fotografien der Welt von morgen
Reporter ohne Grenzen zeigt in internationale Ausstellung mit warnenden Eindrücken aus Konflikt- und Krisengebieten
Kriege und Konflikte prägen die Welt von heute. Journalismus und Pressefotografie stehen vor großen Herausforderungen, die Krisen unserer Zeit vor Ort zu dokumentieren und zu analysieren. Was bedeutet dies für die Welt von morgen? Dieser Frage widmet sich erstmals auch in Österreich eine Fotoausstellung anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF), die 1985 in Frankreich gegründet wurde.
“In einer Zeit, in der die Pressefreiheit zunehmend bedroht ist”, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär der österreichischen Sektion, “möchten auch wir all den Medienschaffenden in Konflikt- und Kriegsgebieten Tribut zollen, die immer wieder große Risiken eingehen, um uns auf dem Laufenden zu halten.”
Die Fotoausstellung präsentiert Perspektiven von Fotografinnen und Fotografen aus 40 verschiedenen Ländern. Sie alle zeigen eine Welt im Umbruch und fokussieren auf die drei großen Themen Umwelt, Exil und Krisen. Die ausgewählten Arbeiten verweisen auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, begleiten Menschen auf der Flucht aus ihrer Heimat oder berichten mitten aus Krisenregionen.
Ausstellungsdauer: 25. September bis 7. Jänner 2027
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag/8.00 - 19.00 Uhr, Samstag/10.00 bis 17.00 Uhr
Ursulinenhof Linz, Landstraße 31, 4020 Linz
